ÄUSSERE SICHERHEIT

Weltweit sind derzeit zahlreiche bewaffnete Konflikte und Kriege im Gange. Laut aktuellen Daten gibt es auf fünf der sieben Kontinente bewaffnete Auseinandersetzungen, wobei Australien und die Antarktis ausgenommen sind. Die Zahl der Opfer in diesen Konflikten ist alarmierend. Im Jahr 2022 wurden weltweit mindestens 238.000 Menschen durch militärische Auseinandersetzungen getötet, was nahezu einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr entspricht und die höchste Zahl seit 1994 darstellt.

Besonders hervorzuheben sind der russisch-ukrainische Krieg, der seit 2014 andauert und 2022 mit dem groß angelegten Einmarsch Russlands in die Ukraine eine neue Eskalationsstufe erreichte, sowie der Krieg in Israel und Gaza, der 2023 begann und sich in Richtung einer »genozidalen Endlösung« entwickelt.

Die zunehmende Zahl und Intensität dieser Konflikte stellen die internationale Gemeinschaft vor erhebliche Herausforderungen. Ein zentrales Problem ist die Internationalisierung von Konflikten, bei der sich Drittstaaten einmischen, was zu längeren und blutigeren Auseinandersetzungen führt. Zudem wird die Legitimität internationaler Friedensbemühungen infrage gestellt, insbesondere wenn diese als von außen aufgezwungen oder kulturell unsensibel wahrgenommen werden. Es bedarf daher eines grundlegenden Umdenkens in der Friedensförderung, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der betroffenen Bevölkerungen gerecht werden. Die Zukunft erfordert verstärkte Anstrengungen in der Konfliktprävention, eine stärkere Einbindung lokaler Akteure in Friedensprozesse und eine umfassende Auseinandersetzung mit den strukturellen Ursachen von Konflikten, um den globalen Frieden zu fördern.

Ein fälschlicherweise Leo Trotzki unterstelltes Aperçus lautet: »Du interessierst Dich vielleicht nicht für den Krieg, aber der Krieg interessiert sich für Dich.« Das heißt: Jede und jeder ist sowohl Subjekt als auch Objekt des Krieges, wenn er da ist, völlig unabhängig davon, ob sie oder er das will oder nicht will. Der Unterschied zwischen Wissen und Nichtwissen, kann der zwischen Leben und Tod sein.

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Fachmedien

Augen geradeaus! (DE)

Blog über Verteidigungs- und Sicherheitspolitik aus deutscher Perspektive: Bundeswehr, etwaige (Auslands)-Einsätze sowie sicherheitspolitische Entwicklungen ohne deutsche Beteiligung, die aber für Deutschland Bedeutung haben oder bekommen könnten.

cpm Defence Network (DE)

CPM ist ein Medienunternehmen, das zu Themen der Inneren und Äußeren Sicherheit, zu Blaulichtorganisationen und Bundeswehr, Zivil- und Katastrophenschutz u.Ä. publiziert.

Institute for the Study of War (US)

Eigenwerbung: Das Institute for the Study of War (ISW) fördert ein fundiertes Verständnis militärischer Angelegenheiten durch zuverlässige Forschung, vertrauenswürdige Analysen und innovative Ausbildung. Das ISW setzt sich für die Verbesserung der Fähigkeit der Nation ein, militärische Operationen durchzuführen und auf neue Bedrohungen zu reagieren, um die strategischen Ziele der USA zu erreichen. Das ISW ist eine unparteiische, gemeinnützige Forschungsorganisation für die öffentliche Ordnung.

International Crisis Group (US)

Eigenwerbung: Die International Crisis Group ist eine unabhängige Organisation, die sich dafür einsetzt, Kriege zu verhindern und eine Politik zu gestalten, die zu einer friedlicheren Welt führt. CrisisWatch ist der globale Konfliktverfolger, ein Frühwarninstrument, das helfen soll, tödliche Gewalt zu verhindern.

The Defense Post (US)

Eigenwerbung: The Defense Post ist ein führendes unabhängiges Nachrichtenmagazin für Sicherheit und Verteidigung, das sich mit verteidigungsbezogenen Nachrichten, Berichten und Entwicklungen aus den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt befasst. The Defense Post liefert aktuelle Nachrichten, ausführliche Berichte, Untersuchungen, Unternehmensbewertungen und Kommentare zu einem breiten Spektrum von Themen der nationalen Verteidigung, der internationalen Sicherheit und der Außenpolitik und deckt eine breite Palette von Themen ab, von Nachrichten aus Konfliktgebieten über Entwicklungen in der Industrie und Technologie bis hin zu detaillierten wissenschaftlichen Analysen.

Long War Journal (US)

Das »Long War Journal« liefert Berichte und Analysen zum laufenden Kampf gegen den Dschihadismus, zu Konflikten zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren und zwischenstaatlichen Kriegen.

Military Watch Magazine (KR)

Das 2017 gegründete Military Watch Magazine (Südkorea) stellt zuverlässige und aufschlussreiche Analysen der Entwicklungen in der internationalen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bereit. In einer Zeit geopolitischer Spannungen und da die Berichterstattung über militärische Angelegenheiten von allen Seiten zunehmend parteiisch und politisch beeinflusst wird, möchte das MWM seinen Lesern eine unvoreingenommene Berichterstattung bieten.

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