{"id":72747,"date":"2025-02-02T13:08:39","date_gmt":"2025-02-02T12:08:39","guid":{"rendered":"https:\/\/infodienst.info\/?p=72747"},"modified":"2025-07-24T17:34:40","modified_gmt":"2025-07-24T15:34:40","slug":"afghanistan-einsatz-desaster-mit-ansage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infodienst.info\/?p=72747","title":{"rendered":"Afghanistan-Einsatz: Fiasko mit Ansage"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">So wie jeder Krieg, begann auch dieser mit einer handfesten L\u00fcge: die Sicherheit Deutschlands, behauptete der damalige SPD-Verteidigungsminister Peter Struck, werde am Hindukusch verteidigt. Der<\/span> <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/145\/2014500.pdf\">Abschlussbericht<\/a> <span style=\"color: #000000;\">\u00bbLehren aus Afghanistan f\u00fcr das k\u00fcnftige vernetzte Engagement Deutschlands\u00ab, der am Montag, 27.01.2025, von der Enquete-Kommission Afghanistan vorgelegt wurde, r\u00e4umte schonungslos mit diesem und anderen Mythen auf. Nach 20 Jahren Einsatz (2001-2021) mit 59 get\u00f6teten Bundeswehrsoldaten, mindestens zw\u00f6lf Milliarden in afghanischer Erde versenkten Euros, einem Abzug im Chaos und einer seitdem losgetretenen Einwanderungsflut h\u00e4ufig zwielichtiger Figuren, ist das Ergebnis ein heilloses Fiasko. Mit Blick auf die anderen Auslandseins\u00e4tze der Bundeswehr sowie des Ukrainekrieges sollte dieser Bericht allen deutschen Politikern eine Lehre f\u00fcr k\u00fcnftiges Handeln sein.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Das \u00bbBonn International Centre for Conflict Studies\u00ab bilanziert unter der Schlagzeile \u00bbStrategisch gescheitert\u00ab den mehr als 100 Seiten umfassenden Bericht. Nachfolgend werden aus dem Original die zentralen Punkte zusammenfassend zitiert:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00bb<em>Das Fazit der Kommission (\u2026) fiel \u00e4u\u00dferst kritisch aus und deckte sich mit der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung vom Einsatz als gescheitert. Das deutsche Engagement wurde als eine fatale Mischung aus durchgehender Strategielosigkeit und \u00fcberambitionierten Zielen charakterisiert. Abgerundet wird das Bild durch die Bescheinigung einer ignoranten Absenz von selbst basalstem Sachverstand der gesellschaftlichen, politischen und historischen Kontexte Afghanistans. Keines der Einsatzziele wurde erreicht: Weder wurde das Land befriedet, noch eine unabh\u00e4ngige Justiz oder Verwaltung aufgebaut, geschweige denn eine belastbare Wirtschaft etabliert, die beispielsweise in der jetzigen humanit\u00e4ren Krise die Afghan:innen vor dem Verhungern bewahren w\u00fcrde. Das Gros der internationalen Hilfsgelder wurde nicht in die wirtschaftliche Entwicklung, sondern den Ausbau des Sicherheitsapparates gesteckt \u2013 eine Praxis, mit der imperiale Akteure im 19. und 20. Jahrhundert qua politischem Design einen finanziell verabh\u00e4ngigten, doch aus heutiger Sicht durch und durch dysfunktionalen afghanischen Staat geschaffen haben. Genau dieser, \u00fcber zwei Jahrzehnte hinweg finanziell aufgepumpte Sicherheitsapparat ist im August 2021 innerhalb weniger Stunden implodiert.<\/em>\u00ab<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-72759\" src=\"https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Konvoi.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Konvoi.jpg 1920w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Konvoi-300x169.jpg 300w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Konvoi-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Konvoi-768x432.jpg 768w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Konvoi-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Konvoi-1232x693.jpg 1232w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\"><small> Stra\u00dfenbild mit Pferdekarren: Eine Kolonne der schnellen Eingreiftruppe QRF (Quick Reaction Force) vom Observation Post North ist mitten im afghanischen Stra\u00dfenverkehr unterwegs.<br \/>\n\u00a9 BU\/Foto: Bundeswehr\/Bienert<\/small><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00bb<em>Auf der Ebene der Bundesregierung und den involvierten Ministerien wurden die Ziele des Engagements durch Realit\u00e4tsverleugnung, das Fehlen einer realit\u00e4tsnahen Strategie und der Unf\u00e4higkeit zum institutionellen Lernen unterminiert. Dieses gesamtinstitutionelle Regierungsversagen hat schlie\u00dflich eine Reihe unbeabsichtigter und zusammenh\u00e4ngender (Neben-)Effekte gezeitigt, durch die das Scheitern der Mission im Nachhinein besonders deutlich wird, darunter:<\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>die Ausbreitung und Nichtahndung von Korruption und Klientelismus, u. a. durch die Auswahl von fragw\u00fcrdigen Partnern vor Ort (Milizenf\u00fchrer, Kriegsverbrecher mit teilweise dschihadistischem Hintergrund etc.);<\/em><\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>die Minderung einer sowieso schon gering ausgepr\u00e4gten Eigenverantwortung (ownership) der afghanischen Beh\u00f6rden und offiziellen lokalen Partner;<\/em><\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>die sukzessive Entfremdung der afghanischen Bev\u00f6lkerung vom Ziel des Staatsaufbaus nach rechtsstaatlichen und demokratischen (\u203awestlichen\u2039) Prinzipien;<\/em><\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>die indirekte Ausweitung von M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Taliban, vor allem im l\u00e4ndlichen Raum ihre eigene Rechtsprechung als legitime und unbestechliche Alternative zu den afghanischen Beh\u00f6rden anzubieten;<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><em>die Ausbreitung zahlreicher bewaffneter dschihadistischer Gruppen in Afghanistan als Resultat der praktizierten Doppelstandards und des Glaubw\u00fcrdigkeitsverlustes der internationalen Intervention, hier insbesondere der US-gef\u00fchrten Terrorbek\u00e4mpfungseins\u00e4tze von Operation Enduring Freedom und CIA, denen viele unschuldige Zivilisten zum Opfer fielen. Sch\u00e4tzungen zufolge wurden in dem 20j\u00e4hrigen Gewaltkonflikt seit 2001 mindestens 47.000 Zivilisten in Afghanistan get\u00f6tet. Der spezifische deutsche Anteil an den oben genannten Entwicklungen kann nicht quantifiziert werden, ist aber relevant und unbestritten.<\/em>\u00ab<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die vollst\u00e4ndige Stellungnahme des \u00bbBonn International Centre for Conflict Studies\u00ab (bicc) kann<\/span> <a href=\"https:\/\/bicc.de\/Cosmos\/Peacebits\/Bilanz-%20Strategisch%20gescheitert.%20Zum%20Zwischenbericht%20der%20Enquete-Kommission%20%E2%80%9ELehren%20aus%20Afghanistan%20f%C3%BCr%20das%20k%C3%BCnftige%20vernetzte%20Engagement%20Deutschlands%E2%80%9C\">hier<\/a> <span style=\"color: #000000;\">weitergelesen werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-72760\" src=\"https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Luftwaffensicherungssoldatin-Patrouille.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Luftwaffensicherungssoldatin-Patrouille.jpg 1920w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Luftwaffensicherungssoldatin-Patrouille-300x169.jpg 300w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Luftwaffensicherungssoldatin-Patrouille-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Luftwaffensicherungssoldatin-Patrouille-768x432.jpg 768w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Luftwaffensicherungssoldatin-Patrouille-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/infodienst.info\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Bundeswehr-Afghanistan-Luftwaffensicherungssoldatin-Patrouille-1232x693.jpg 1232w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\"><small>Mehrere Kinder schlie\u00dfen sich einer Gruppe deutscher Luftwaffensicherungssoldatinnen und -soldaten auf ihrem Weg durch das Dorf Rem Saki w\u00e4hrend einer Patrouille an.<br \/>\n\u00a9 BU\/Foto: Bundeswehr\/Wilke<\/small><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Infodienst.info-Nachtrag:<\/strong> W\u00e4hrend der Gesamtdauer des Afghanistaneinsatzes wurden dort 59 Bundeswehrsoldaten get\u00f6tet, darunter ein Angeh\u00f6riger des Kommando Spezialkr\u00e4fte (KSK). Die Bundeswehr setzte w\u00e4hrend ihres Einsatzes in Afghanistan von 2001 bis 2021 offiziell etwa 6.000 bis 7.000 afghanische Ortskr\u00e4fte ein. Im April 2021 waren rund 300 Ortskr\u00e4fte f\u00fcr die Bundeswehr in Afghanistan besch\u00e4ftigt. Bei den Ortskr\u00e4ften handelte es sich um afghanische Staatsb\u00fcrger, die die Bundeswehr in Afghanistan in unterst\u00fctzenden Funktionen begleiteten, z.B. als Dolmetscher, kulturelle Vermittler oder in anderen logistischen und administrativen Bereichen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Mediendienst Integration<\/span> <a href=\"https:\/\/mediendienst-integration.de\/migration\/flucht-asyl\/afghanische-fluechtlinge.html\">beziffert<\/a> <span style=\"color: #000000;\">die in Deutschland lebenden Afghanen mit Einwanderungsgeschichte auf etwa 476.000 (Stand: 31.12.2023). Etwa 375.000 Personen seien selbst eingereist. Die Dunkelziffer d\u00fcrfte weit h\u00f6her sein \u2026<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Im Oktober 2022 legten Bundesau\u00dfenministerin Annalena Baerbock (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen) und Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) das \u00bbBundesaufnahmeprogramm Afghanistan\u00ab<\/span> (<a href=\"https:\/\/www.bundesaufnahmeprogrammafghanistan.de\/\">BAP<\/a>) <span style=\"color: #000000;\">auf. Monatlich sollten tausend Afghanen, die wegen der Macht\u00fcbernahme der Taliban als gef\u00e4hrdet galten, nach Deutschland geholt werden. Doch das Programm stand von Anfang an in der Kritik, auch wegen zahlreicher Hinweise auf Missbrauch durch beauftragte NGOs. Am 02.09.2024 warnte ein<\/span> <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/verfassungsschutz-warnt-missbrauchsgefahr-durch-afghanistan-aufnahmeprogramm\">interner Bericht<\/a> <span style=\"color: #000000;\">des Bundesamts f\u00fcr Verfassungsschutz (BfV) vor einer \u00bbdeutlich erh\u00f6hten\u00ab Missbrauchsgefahr durch Islamisten und islamistische Terroristen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Das vermeidbare Abschlachten eines zweij\u00e4hrigen Jungen sowie eines 41-j\u00e4hrigen Passanten mit einem K\u00fcchenmesser durch den 28-j\u00e4hrigen Afghanen Enamullah Omarzai am 22.01.2025 in Aschaffenburg ist nur ein Glied in einer sehr langen Kette, die w\u00f6chentlich l\u00e4nger wird &#8230; Quellen: <a href=\"https:\/\/www.polizei.bayern.de\/aktuelles\/pressemitteilungen\/079274\/index.html\">Gewalttat im Park Sch\u00f6ntal<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.polizei.bayern.de\/aktuelles\/pressemitteilungen\/079278\/index.html\">1. Nachtragsmeldung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.polizei.bayern.de\/aktuelles\/pressemitteilungen\/079336\/index.html\">2. Nachtragsmeldung<\/a>, Polizeipr\u00e4sidium Unterfranken.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Ergo: Das Afghanistan-Desaster setzt sich an der \u00bbHeimatfront\u00ab fort \u2013 mit ungewissem Ausgang.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\"><small>\u00a9 \u203aInfodienst fut\u016brum\u2039. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved. Nachdruck und Weitergabe an Dritte untersagt.<\/small><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So wie jeder Krieg, begann auch dieser mit einer handfesten L\u00fcge: die Sicherheit Deutschlands, behauptete der damalige SPD-Verteidigungsminister Peter Struck, werde am Hindukusch verteidigt. Der Abschlussbericht \u00bbLehren aus Afghanistan f\u00fcr das k\u00fcnftige vernetzte Engagement Deutschlands\u00ab, der am Montag, 27.01.2025, von der Enquete-Kommission Afghanistan vorgelegt wurde, r\u00e4umte schonungslos mit diesem und anderen Mythen auf. 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