{"id":1983026,"date":"2026-07-02T18:10:57","date_gmt":"2026-07-02T16:10:57","guid":{"rendered":"https:\/\/infodienst.info\/?p=1983026"},"modified":"2026-07-02T18:11:23","modified_gmt":"2026-07-02T16:11:23","slug":"krisenticker-zwischen-unwetter-labilem-waffenstillstand-und-innerer-gewalt-europas-resilienz-im-stresstest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infodienst.info\/?p=1983026","title":{"rendered":"Krisenticker: Zwischen Unwetter, labilem Waffenstillstand und innerer Gewalt: Europas Resilienz im Stresstest"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Der <strong>2. Juli 2026<\/strong> zeigt ein Muster gleichzeitig wirkender Belastungen: Eine Unwetterfront legt Teile der Schweizer Infrastruktur lahm, w\u00e4hrend eine erneute Eskalation im Irankrieg am vergangenen Wochenende die im Juni vereinbarte Waffenruhe ersch\u00fctterte und die globalen Energiem\u00e4rkte und Seewege weiter unter Spannung h\u00e4lt. Parallel dazu belasten ein Gewaltverbrechen in Niedersachsen und ein Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern die innere Sicherheitslage, w\u00e4hrend anhaltende Desinformationsaktivit\u00e4t im Umfeld laufender Landtagswahlk\u00e4mpfe die \u00f6ffentliche Meinungsbildung zus\u00e4tzlich erschwert. F\u00fcr Entscheidungstr\u00e4ger in der DACH-Region ergibt sich daraus die Notwendigkeit, kurzfristige operative Risiken und mittelfristige geopolitische Unsicherheiten gemeinsam zu bewerten.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Gewitterfront mit Gefahrenstufe 4 legt Teile der Schweiz lahm<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">In der Nacht auf den 1. Juli 2026 zogen schwere Gewitter \u00fcber weite Teile der Schweiz, insbesondere \u00fcber die Kantone Uri, Obwalden und die Region Z\u00fcrich-Nord. Der Bund rief f\u00fcr einzelne Gebiete die Gefahrenstufe 4 aus. Starkregen l\u00f6ste im Kanton Uri Murg\u00e4nge und \u00dcberflutungen aus, die A2 musste zwischen Bolzbach und Seedorf gesperrt werden, der Sustenpass blieb nach einem Erdrutsch abgeriegelt. Der Flughafen Z\u00fcrich stellte den Betrieb zeitweise ein; mehr als 30 Maschinen wurden umgeleitet, rund 114 Fl\u00fcge fielen bis Mittwochmittag aus. Ursache ist eine von Westen heranziehende Gewitterfront im Rahmen eines instabilen Sommerwettermusters. Am Mittwoch blieb die Lage insbesondere in der Zentral- und Ostschweiz angespannt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Handlungsempfehlung:<\/strong> Unternehmen mit Schweizer Standorten oder Reiseverkehr \u00fcber Z\u00fcrich sollten kurzfristig alternative Flugh\u00e4fen (Basel, Genf) sowie Bahn-Ersatzverbindungen einplanen und Lieferungen \u00fcber den Gotthard-Korridor mit Pufferzeiten versehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">Quelle: t-online, 1. Juli 2026<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Brand in Krankenhaus Ludwigslust legt Versorgung lahm<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Am fr\u00fchen Morgen des 2. Juli 2026 brach gegen 04.28 Uhr ein Feuer im Dachstuhl eines Krankenhauses in Ludwigslust bei Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) aus. Nach \u00fcbereinstimmenden Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und einer Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim kamen zwei Patienten ums Leben, die Zahl der Verletzten wurde im Tagesverlauf von zun\u00e4chst rund 20 auf mehr als 30 nach oben korrigiert. Der Brand sei in einem Patientenzimmer entstanden, die genaue Ursache ist noch unbekannt. Patienten und Personal des 160-Betten-Hauses \u2013 der einzigen Akutklinik der Stadt \u2013 mussten vollst\u00e4ndig evakuiert werden. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Ereignissen ein, die laut einer aktuellen Bitkom-Erhebung (30. Juni 2026) das Sicherheitsbewusstsein der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber kritischer Infrastruktur zus\u00e4tzlich sch\u00e4rfen; 74 Prozent der Haushalte halten deutsche Versorgungsnetze f\u00fcr anf\u00e4llig gegen\u00fcber Sabotage oder physischen St\u00f6rungen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Handlungsempfehlung:<\/strong> Kliniken und Betreiber sensibler Versorgungseinrichtungen in der Region sollten Notfall- und Evakuierungspl\u00e4ne kurzfristig \u00fcberpr\u00fcfen; umliegende Einrichtungen sollten zus\u00e4tzliche Aufnahmekapazit\u00e4ten f\u00fcr Verlegungen vorhalten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">Quellen: dpa (zit. n. Tagesspiegel und Stimme.de), t-online; 2. Juli 2026 \u2013 zwei unabh\u00e4ngige Redaktionen auf dpa-Basis<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Rotes Meer und Stra\u00dfe von Hormus: Doppelte Blockadelage belastet globale Lieferketten<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die EU-Milit\u00e4roperation \u00bbAspides\u00ab warnt erneut vor einer erh\u00f6hten Gef\u00e4hrdung der Handelsschifffahrt im Roten Meer und Golf von Aden, nachdem die mit dem Iran verb\u00fcndete Huthi-Miliz ihre Raketenangriffe auf Israel wiederaufgenommen hat; das Ausw\u00e4rtige Amt stuft die Gefahrenlage f\u00fcr Schiffe in der Region weiterhin auf Stufe 2 bis 3 ein. Parallel bleibt die Stra\u00dfe von Hormus infolge der Wochenend-Eskalation im Irankrieg (siehe gesonderte Meldung) nur eingeschr\u00e4nkt passierbar; nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) warten weiterhin \u00fcber 1.000 Schiffe auf freie Durchfahrt. Gro\u00dfe Reedereien wie Hapag-Lloyd und Maersk meiden nach Angaben der Fachpresse (fr8-Logistik) den Suezkanal weiterhin nahezu vollst\u00e4ndig; der Kanalverkehr liegt rund 60 Prozent unter Vorkrisenniveau. Die Kombination beider Engp\u00e4sse trifft insbesondere \u00d6l-, Gas- und Container-Routen zwischen Asien, dem Nahen Osten und Europa gleichzeitig.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Handlungsempfehlung:<\/strong> Speditionen und Reeder mit Nahost-Bezug sollten weiterhin mit Umleitungen \u00fcber das Kap der Guten Hoffnung (10 bis 14 zus\u00e4tzliche Tage Transitzeit) sowie mit Kriegsrisikozuschl\u00e4gen kalkulieren und Buchungsvorl\u00e4ufe auf mindestens vier bis sechs Wochen ausweiten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">Quellen: Ausw\u00e4rtiges Amt (Reisesicherheitshinweise, institutionelle Prim\u00e4rquelle), EU-Operation Aspides (zit. n. VerkehrsRundschau, NAVIS AG), fr8-logistik.de; Stand Ende Juni 2026<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Gefahrguttransport-Unfall sperrt A1 bei K\u00f6ln vollst\u00e4ndig<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Am 30. Juni 2026 kippte gegen 10 Uhr auf der A1 nahe der Anschlussstelle Nettersheim (s\u00fcdwestlich von K\u00f6ln, Kreis Euskirchen) ein Sattelzug mit Asbestabf\u00e4llen um; die Ladung verteilte sich \u00fcber beide Fahrtrichtungen. Nach Angaben der K\u00f6lner Polizei und der Autobahn GmbH Rheinland gab es keine Verletzten, doch musste die A1 im betroffenen Abschnitt vollst\u00e4ndig gesperrt werden, der R\u00fcckstau reichte bis zur Abfahrt Mechernich. Die Reinigung der kontaminierten Fahrbahn gestaltete sich wegen der Gesundheitsgef\u00e4hrdung durch Asbestfasern besonders aufwendig; Einsatzkr\u00e4fte mussten Schutzausr\u00fcstung tragen und wurden angewiesen, ihre Uniformen im Anschluss zu reinigen. Die zust\u00e4ndige Transportfirma wurde mit der fachgerechten Entsorgung und Reinigung beauftragt. Der Vorfall verdeutlicht die Verwundbarkeit zentraler West-Ost-Transitachsen durch Gefahrguttransporte im dicht befahrenen rheinischen Autobahnnetz.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Handlungsempfehlung:<\/strong> Speditionen sollten f\u00fcr die A1 im Bereich K\u00f6ln\/Eifel kurzfristig Alternativrouten einplanen und Zeitpuffer f\u00fcr just-in-time-Lieferungen im rheinischen Wirtschaftsraum erh\u00f6hen, bis die Streckenfreigabe amtlich best\u00e4tigt ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">Quellen: t-online (K\u00f6lner Polizei, Autobahn GmbH Rheinland als Prim\u00e4rquellen im Artikel zitiert), 30. Juni 2026<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Vogelgrippe H5N1: Saisonaler R\u00fcckgang, aber Risiko f\u00fcr K\u00fcstenvogelkolonien im Sommer<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bewertet das Ausbreitungsrisiko von hochpathogener avi\u00e4rer Influenza H5N1 in seiner aktuellsten Risikoeinsch\u00e4tzung (Stand 5. Juni 2026) weiterhin als moderat. Nach einem intensiven Ausbruchsgeschehen im Winter 2025\/2026 \u2013 u. a. mit massiven Verlusten bei Kranichen \u2013 wird f\u00fcr den Sommer ein saisonaler R\u00fcckgang der Nachweise bei Wildv\u00f6geln und Gefl\u00fcgel erwartet. Das FLI weist jedoch darauf hin, dass lokal verst\u00e4rkte Infektionen in Brutkolonien von K\u00fcstenv\u00f6geln, auch in Binnenlandkolonien, m\u00f6glich bleiben. Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) stuft das Risiko einer \u00dcbertragung auf die Allgemeinbev\u00f6lkerung weiterhin als gering ein; in Deutschland ist bislang kein Humanfall bekannt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Zu beobachten:<\/strong> Die Entwicklung der Nachweise in K\u00fcstenvogelkolonien an Nord- und Ostsee sowie m\u00f6gliche neue Aufstallungspflichten f\u00fcr Gefl\u00fcgelbetriebe vor dem Herbst.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">Quelle: Friedrich-Loeffler-Institut, Stand 5. Juni 2026<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Sechsfachmord in Stade: Haftbefehl gegen mutma\u00dflichen T\u00e4ter erlassen<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Am 29. Juni 2026 erschoss der 45-j\u00e4hrige Kurde Fatih Khan G., der die t\u00fcrkische Staatsangeh\u00f6rigkeit besitzt, in einer Mutter-Kind-Jugendhilfeeinrichtung in Stade (Niedersachsen) sechs Mitarbeitende von Einrichtungstr\u00e4ger und Jugendamt. Nach Polizeiangaben handelte er im Rahmen eines Sorgerechtstermins aus heimt\u00fcckischen, famili\u00e4ren Motiven; ein politischer oder extremistischer Hintergrund wird ausdr\u00fccklich ausgeschlossen. Der T\u00e4ter wurde noch am Tatort festgenommen, eine mutma\u00dfliche Mitwisserin befindet sich in Gewahrsam. Das Amtsgericht Stade erlie\u00df am 30. Juni 2026 Haftbefehl wegen sechsfachen Mordverdachts. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens sprach von einer \u00bbextrem kaltbl\u00fctigen Gewalttat\u00ab. Die Tat l\u00f6ste bundesweite Betroffenheit sowie internationale Anteilnahme aus.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Handlungsempfehlung:<\/strong> Einrichtungen mit h\u00f6chst konflikttr\u00e4chtigen Familien- und Sorgerechtsterminen sollten Zugangskontrollen und Deeskalationsprotokolle f\u00fcr Gespr\u00e4chstermine mit bekannt konfliktbelasteten Beteiligten kurzfristig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">Quelle: t-online, Kreiszeitung Wochenblatt, 29. Juni bis 1. Juli 2026<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Irankrieg: Nach erneuter Eskalation am Wochenende wieder Gespr\u00e4che in Doha vereinbart<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die seit dem 18. Juni 2026 zwischen den USA und dem Iran bestehende Rahmenvereinbarung zur Beendigung des am 28. Februar 2026 begonnenen Kriegs geriet am Wochenende (27.\/28. Juni) durch gegenseitige Angriffe erneut unter Druck: Nach einem iranischen Angriff auf ein Frachtschiff in der Stra\u00dfe von Hormus griffen die USA nach eigenen Angaben iranische \u00dcberwachungs-, Kommunikations- und Luftabwehranlagen an, der Iran feuerte daraufhin Raketen und Drohnen auf US-St\u00fctzpunkte in Kuwait und Bahrain. Nach Angaben eines US-Regierungsvertreters gegen\u00fcber Reuters einigten sich beide Seiten anschlie\u00dfend darauf, die Kampfhandlungen vorerst einzustellen und die Verhandlungen \u00fcber die \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus, Sanktionslockerungen und das iranische Atomprogramm am 30. Juni in Doha fortzusetzen. Iranische Vertreter dementierten gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Isna zun\u00e4chst konkrete Termin- oder Ortsangaben; laut US-Regierung reisten Sondergesandter Witkoff und Jared Kushner dennoch nach Doha.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Zu beobachten:<\/strong> Der Ausgang der Gespr\u00e4che in Doha sowie m\u00f6gliche neue Vorf\u00e4lle in der Stra\u00dfe von Hormus, wo nach IMO-Angaben weiterhin \u00fcber 1.000 Schiffe auf freie Durchfahrt warten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">Quellen: Reuters\/AP (zit. n. Berliner Zeitung, 29.6.2026), ZDF, Handelsblatt; 28.\u201330. Juni 2026<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Energiem\u00e4rkte reagieren auf Doha-Verhandlungen: \u00d6lpreis unter Vorkriegsniveau<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Trotz der Eskalation vom vergangenen Wochenende notierte die Nordseesorte Brent am 1. Juli 2026 mit rund 71 bis 73 US-Dollar je Barrel weitgehend stabil und deutlich unter den Spitzenwerten der akuten Kriegsphase; laut Marktbeobachtern (tecson.de) preisen die B\u00f6rsen die Hoffnung auf eine Deeskalation durch die neuen Doha-Gespr\u00e4che bereits ein. Der DAX bewegte sich am selben Tag mit rund 25.000 bis 25.040 Punkten ebenfalls stabil, nachdem er sich seit Kriegsbeginn deutlich von seinem Januar-Rekordhoch entfernt hatte. Auff\u00e4llig: Die Gas\u00f6lkontrakte zogen laut tecson.de merklich an, w\u00e4hrend Teheran zugleich erneut die Alleinzust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Verwaltung der Stra\u00dfe von Hormus reklamierte \u2013 ein Signal, dass die Marktberuhigung fragil bleibt und schnell wieder kippen kann.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Handlungsempfehlung:<\/strong> CFOs mit Energiekostenexposition sollten Absicherungsstrategien (Hedging) angesichts der fortbestehenden Volatilit\u00e4t nicht vorzeitig aufl\u00f6sen und Sensitivit\u00e4tsanalysen f\u00fcr ein erneutes Scheitern der Doha-Gespr\u00e4che vorhalten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">Quellen: finanzen.net, tecson.de, stock3.com; Kursdaten Stand 1. Juli 2026<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Im Blick behalten:<\/span><\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kritische Infrastruktur:<\/strong> Laut Bitkom-Erhebung vom 30. Juni 2026 halten 74 Prozent der deutschen Haushalte das Stromnetz f\u00fcr anf\u00e4llig gegen\u00fcber Sabotage \u2013 vor dem Hintergrund realer Vorf\u00e4lle wie dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz und dem Umspannwerksbrand in Reutlingen.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Logistik:<\/strong> Beginn der franz\u00f6sischen Sommerferien (ab 5. Juli) erh\u00f6ht traditionell das Risiko kurzfristiger Fluglotsenstreiks (USAC-CGT, UNSA-ICNA) mit Auswirkungen auf den europ\u00e4ischen Flugverkehr.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Gesundheit:<\/strong> FSME-Risikogebiete (infizierte Zecken) in Deutschland sind 2026 auf 185 Landkreise angewachsen; die sommerliche Zeckensaison erh\u00f6ht das Infektionsrisiko in neu ausgewiesenen Gebieten.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Wetter:<\/strong> Nach Abklingen der aktuellen Gewitterlage wird ab dem 7. Juli erneut eine Hitzephase \u00fcber der DACH-Region erwartet (Siebenschl\u00e4fer-Zeitraum).<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\">\u00a9 infodienst \u2013 Intelligence &amp; Crisis Publishing. Foto: Pixabay. Hinweis: Bei der Recherche und Analyse dieses Beitrags wurde unterst\u00fctzend KI eingesetzt. Die redaktionelle Verantwortung f\u00fcr den Inhalt liegt bei der Redaktion. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved. Nachdruck und Weitergabe an Dritte untersagt.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 2. Juli 2026 zeigt ein Muster gleichzeitig wirkender Belastungen: Eine Unwetterfront legt Teile der Schweizer Infrastruktur lahm, w\u00e4hrend eine erneute Eskalation im Irankrieg am vergangenen Wochenende die im Juni vereinbarte Waffenruhe ersch\u00fctterte und die globalen Energiem\u00e4rkte und Seewege weiter unter Spannung h\u00e4lt. Parallel dazu belasten ein Gewaltverbrechen in Niedersachsen und ein Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern&nbsp;&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1983042,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[506,499,507,503,484,504,498,500,501,502,505],"tags":[],"class_list":["post-1983026","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles-ereignis","category-extremwetter-und-naturkatastrophe","category-fruehwarnsignal","category-gesundheitsgefahr","category-innere-sicherheit","category-int-bewaffneter-konflikt","category-krisenticker","category-kritische-infrastruktur","category-logistik","category-technologischer-unfall","category-wirtschaft-und-finanzen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1983026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1983026"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1983026\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1983060,"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1983026\/revisions\/1983060"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1983042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1983026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1983026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/infodienst.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1983026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}