{"id":1108064,"date":"2025-11-23T15:02:31","date_gmt":"2025-11-23T14:02:31","guid":{"rendered":"https:\/\/infodienst.info\/?p=1108064"},"modified":"2025-11-23T15:29:11","modified_gmt":"2025-11-23T14:29:11","slug":"baden-wuerttemberg-2070-weniger-kinder-mehr-ueber-75-jaehrige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infodienst.info\/?p=1108064","title":{"rendered":"Baden-W\u00fcrttemberg 2070: Weniger Kinder, mehr \u00fcber 75-J\u00e4hrige"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Baden-W\u00fcrttemberg erlebt einen tiefgreifenden demografischen Wandel. Die Bev\u00f6lkerungsentwicklung im S\u00fcdweststaat ist gepr\u00e4gt von zwei gegenl\u00e4ufigen Trends: sinkenden Geburtenzahlen und einer rasch alternden Gesellschaft. Diese Ver\u00e4nderungen werden das Zusammenleben, die Infrastruktur und die sozialen Sicherungssysteme in den kommenden Jahrzehnten grundlegend pr\u00e4gen und in Spannung versetzen.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Geburtenr\u00fcckgang setzt sich fort<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die zusammengefasste Geburtenziffer \u2013 ein Ma\u00df daf\u00fcr, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens durchschnittlich bekommen w\u00fcrde \u2013 ist in Baden-W\u00fcrttemberg im Jahr 2024 auf 1,39 Kinder je Frau gesunken. Damit liegt sie deutlich unter dem Wert von 1,63 aus dem Jahr 2021, als die h\u00f6chste Geburtenrate seit 1972 verzeichnet wurde. Auch im bundesweiten Vergleich zeigt sich: Die Geburtenziffer liegt weit unter dem sogenannten Bestandserhaltungsniveau von 2,11 Kindern je Frau \u2013 jenem Wert, bei dem die Kindergeneration zahlenm\u00e4\u00dfig die Elterngeneration ersetzen w\u00fcrde. Zuletzt wurde dieser Wert in Baden-W\u00fcrttemberg im Jahr 1970 erreicht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Folgen sind bereits sp\u00fcrbar: Im Jahr 2024 wurden in Baden-W\u00fcrttemberg etwa 97.500 Kinder lebend geboren \u2013 rund 900 weniger als im Vorjahr und bereits zum zweiten Mal seit 2014 weniger als 100.000. Gegen\u00fcber 2021 ist die Zahl der Neugeborenen sogar um 16.000 gesunken. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen R\u00fcckgang sind vielf\u00e4ltig: Verschlechterte Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Personalmangel in Kindertagesst\u00e4tten, steigende Wohnkosten und h\u00f6here Kita-Geb\u00fchren z\u00e4hlen zu den Faktoren, die junge Paare von der Familiengr\u00fcndung abhalten.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Deutliche regionale Unterschiede<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Innerhalb Baden-W\u00fcrttembergs zeigen sich erhebliche Unterschiede bei den Geburtenraten. Spitzenreiter ist der Landkreis Tuttlingen mit 1,72 Kindern je Frau, gefolgt von den Landkreisen Rottweil und Calw (jeweils 1,65). Am unteren Ende der Skala finden sich die Universit\u00e4tsst\u00e4dte: Heidelberg weist mit 0,99 Kindern je Frau die niedrigste Geburtenziffer auf, gefolgt von Karlsruhe (1,08), Freiburg (1,10), Stuttgart (1,11) und Mannheim (1,18). Die f\u00fcnf einwohnerst\u00e4rksten St\u00e4dte des Landes haben damit gleichzeitig die niedrigsten Geburtenziffern.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Dieses Stadt-Land-Gef\u00e4lle ist kein Zufall: In Hochschulst\u00e4dten leben viele junge Frauen, f\u00fcr die Studium und Berufseinstieg Priorit\u00e4t haben und bei denen eine Familiengr\u00fcndung noch in der Zukunft liegt. Zudem spielt die unterschiedliche Zusammensetzung der Bev\u00f6lkerung eine Rolle.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Migration pr\u00e4gt die Geburtenraten<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Ein bedeutender Faktor f\u00fcr die Geburtenentwicklung ist die Einwanderungsgeschichte der Bev\u00f6lkerung. In Baden-W\u00fcrttemberg lebten 2023 etwa 3,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund \u2013 das entspricht rund einem Drittel der Gesamtbev\u00f6lkerung. Der Ausl\u00e4nderanteil lag 2023 bei 18,5 Prozent und damit deutlich \u00fcber dem Bundesdurchschnitt von 15,2 Prozent.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Geburtenziffer ausl\u00e4ndischer Frauen lag 2024 bei 1,73 Kindern je Frau und damit deutlich \u00fcber der von deutschen Frauen (1,30). Allerdings zeigt sich auch bei ausl\u00e4ndischen Frauen ein R\u00fcckgang gegen\u00fcber dem Vorjahr (1,76). Dieser Unterschied wirkt sich regional unterschiedlich aus: In Gemeinden mit h\u00f6herem Anteil ausl\u00e4ndischer Bev\u00f6lkerung fallen die Geburtenziffern tendenziell h\u00f6her aus. Die Herkunftsstruktur der Bev\u00f6lkerung mit Migrationshintergrund ist dabei bis heute gepr\u00e4gt von den Gastarbeitern der 1950er bis 1970er Jahre: Italien, Griechenland und die T\u00fcrkei geh\u00f6ren zu den wichtigsten Herkunftsl\u00e4ndern, erg\u00e4nzt durch Rum\u00e4nien, Polen und die Nachfolgestaaten Jugoslawiens.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Die Gesellschaft altert rasant<\/strong><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend immer weniger Kinder geboren werden, steigt die Zahl \u00e4lterer Menschen kontinuierlich. Ende 2023 lebten in Baden-W\u00fcrttemberg rund 2,38 Millionen Menschen im Alter von 65 Jahren und \u00e4lter. Seit der Jahrtausendwende hat diese Altersgruppe um 42 Prozent zugenommen \u2013 w\u00e4hrend die Gesamtbev\u00f6lkerung nur um sieben Prozent wuchs. Die Prognosen zeigen: Dieser Trend wird sich fortsetzen. Bis 2030 k\u00f6nnte die Anzahl der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen um weitere 340.000 auf 2,71 Millionen steigen, bis 2040 sogar um 550.000 auf 2,93 Millionen. Ihr Anteil an der Gesamtbev\u00f6lkerung w\u00fcrde damit von derzeit 21 Prozent auf voraussichtlich 25 Prozent im Jahr 2040 anwachsen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Besonders deutlich wird diese Entwicklung bei den Hochbetagten: Die Zahl der Menschen ab 75 Jahren d\u00fcrfte aufgrund der gro\u00dfen Babyboomer-Generation (Jahrg\u00e4nge 1955-) bis 2040 landesweit um rund ein Drittel zunehmen. Die Landeshauptstadt Stuttgart z\u00e4hlte im Jahr 2023 rund 59.770 Personen mit einem Alter ab 75 Jahren. Bis 2040 d\u00fcrfte diese Zahl um etwa 13,6 Prozent auf 67.883 \u00dcber-75-J\u00e4hrige zunehmen. Noch drastischer f\u00e4llt der Anstieg in manchen kleineren St\u00e4dten aus: In der Gro\u00dfen Kreisstadt Filderstadt nimmt die Zahl der Menschen ab 75 Jahren um 34,4 Prozent zu \u2013 von 4.706 Personen (2023) auf 6.324 bis 2040. In einzelnen Landkreisen wie Schw\u00e4bisch Hall wird sogar ein Anstieg um 60 Prozent erwartet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1760\" src=\"https:\/\/aeon-z.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/BW-Bevoelkerungsentwicklung-1970-2070.png\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\"><small><strong>Diagramm: Bev\u00f6lkerungsentwicklung in Baden-W\u00fcrttemberg (1970\u20132070) zzgl. Entwicklung der Zunahme der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen.<\/strong> Die Abbildung visualisiert die historische Bev\u00f6lkerungsentwicklung Baden-W\u00fcrttembergs von 1970 bis 2022 sowie die projizierte Entwicklung bis 2070, erg\u00e4nzt durch die Entwicklung der Bev\u00f6lkerungsgruppe der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen. Die historische Gesamtbev\u00f6lkerung (graue Linie) startete im Jahr 1970 bei 8,95 Millionen und erreichte im Jahr 2022 einen Wert von 11,28 Millionen Einwohnern. Bev\u00f6lkerungsprojektionen (2023-2070): Die Projektionen setzen die historische Entwicklung ab dem Jahr 2023 fort und reichen bis 2070. Die Entwicklung der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen (schwarze Linie unten) zeigt einen kontinuierlichen Anstieg. Im Jahr 1990 umfasste diese Gruppe 1,40 Millionen Personen und wird bis zum Jahr 2040 voraussichtlich auf 2,93 Millionen anwachsen.<\/small><\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Herausforderungen f\u00fcr die Rentenversicherung<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Diese demografische Verschiebung stellt die sozialen Sicherungssysteme vor erhebliche Herausforderungen. Der sogenannte Altenquotient \u2013 das Verh\u00e4ltnis der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen zu den Menschen im erwerbsf\u00e4higen Alter von 20 bis unter 65 Jahren \u2013 macht dies deutlich: W\u00e4hrend 1990 auf 100 Personen im Erwerbsalter lediglich 22 \u00c4ltere kamen, sind es derzeit bereits 36. Bis 2030, wenn die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge der fr\u00fchen 1960er Jahre (die Babyboomer) \u00fcberwiegend aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sein werden, k\u00f6nnte dieser Wert auf 42 steigen, bis 2040 sogar auf 45.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die steigende Lebenserwartung verst\u00e4rkt diesen Effekt zus\u00e4tzlich: Ein neugeborener Junge kann heute in Baden-W\u00fcrttemberg auf eine durchschnittliche Lebenserwartung von knapp 80 Jahren hoffen, ein neugeborenes M\u00e4dchen sogar auf rund 84 Jahre. Damit liegt die Lebenserwartung um gut 9 Jahre bei den Frauen beziehungsweise um rund 11 Jahre bei den M\u00e4nnern h\u00f6her als Anfang der 1970er Jahre.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Allerdings k\u00f6nnten die tats\u00e4chlichen \u00f6konomischen Belastungen weniger stark zunehmen als diese Zahlen suggerieren: Die Erwerbsbeteiligung der Frauen wird voraussichtlich weiter steigen, und auch die Zahl \u00e4lterer Menschen, die erwerbst\u00e4tig sein werden, k\u00f6nnte sich noch erh\u00f6hen. Dennoch zeichnet sich ab: Die Kommunen m\u00fcssen sich auf tiefgreifende Ver\u00e4nderungen einstellen \u2013 von der Bereitstellung altersgerechter Wohnungen und Pflegepl\u00e4tze bis hin zur Anpassung der sozialen Infrastruktur.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Unterschiedliche Betroffenheit: Stadt und Land<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Besonders betroffen von der \u00dcberalterung sind Kleinst\u00e4dte und l\u00e4ndliche Gebiete: Hier d\u00fcrfte die Zahl der Menschen ab 75 bis 2040 um rund die H\u00e4lfte steigen, in den Gro\u00dfst\u00e4dten betr\u00e4gt der erwartete Zuwachs hingegen nur 23 Prozent. Gleichzeitig wird auch die Zahl der Kinder im Kita- und Kindergartenalter zur\u00fcckgehen: 2023 lebten in Baden-W\u00fcrttemberg rund 655.000 Kinder unter sechs Jahren, bis 2040 d\u00fcrfte diese Zahl auf 597.000 sinken \u2013 ein R\u00fcckgang um neun Prozent. In l\u00e4ndlichen Regionen wie Biberach und Tuttlingen f\u00e4llt das Minus mit 15 beziehungsweise 16 Prozent deutlich st\u00e4rker aus als in Gro\u00dfst\u00e4dten wie Mannheim (-4 %) und Stuttgart (-6 %).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Bev\u00f6lkerungsforscher Frank Swiaczny vom Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung warnt vor den sozialen Folgen dieser Entwicklung: \u00bbWenn die Bev\u00f6lkerung altert oder schrumpft, muss vielleicht der Supermarkt oder die Kneipe schlie\u00dfen. Das sind wichtige soziale Ankerpunkte, die in manchen Orten dann einfach verschwinden.\u00ab Auch das Ehrenamt, auf das viele Gemeinden angewiesen sind, steht unter Druck: \u00c4ltere Menschen k\u00f6nnen sich oft nicht mehr in Vereinen oder der Freiwilligen Feuerwehr engagieren.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Ausblick: Handlungsbedarf f\u00fcr die Politik<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Bev\u00f6lkerungsberechnungen des Statistischen Landesamts liefern keine unumst\u00f6\u00dflichen Vorhersagen, aber sie zeigen klare Trends auf. Unvorhersehbare Ereignisse wie die Corona-Pandemie oder der Ukraine-Krieg k\u00f6nnen die Entwicklung beeinflussen, ebenso wie politische Entscheidungen zur Familien-, Migrations- oder Arbeitsmarktpolitik. Dennoch zeichnet sich ab: Baden-W\u00fcrttemberg steht vor einem demografischen Umbruch, der fr\u00fchzeitige Weichenstellungen erfordert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Herausforderungen sind vielf\u00e4ltig: Es braucht mehr Pflegekr\u00e4fte und altersgerechte Wohnungen, aber auch bessere Kinderbetreuung und bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr junge Familien. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss verbessert werden, um dem Geburtenr\u00fcckgang entgegenzuwirken. Gleichzeitig gilt es, die Integration der Menschen mit Migrationshintergrund zu f\u00f6rdern \u2013 sie stellen bereits heute ein Drittel der Bev\u00f6lkerung und werden f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit des Landes eine wichtige Rolle spielen. Offen ist nur deren Richtung \u2026<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Baden-W\u00fcrttemberg profitiert im Vergleich zu anderen Bundesl\u00e4ndern von seiner wirtschaftlichen St\u00e4rke, die zwar weiterhin junge Menschen anzieht, gleichzeitig aber aufgrund politischer Vorgaben unter schwerem Beschuss steht. Doch auch der bislang wirtschaftsstarke S\u00fcdwesten kann sich den demografischen Realit\u00e4ten nicht entziehen. Die Modellrechnungen machen deutlich: Je fr\u00fcher Politik und Gesellschaft diese Entwicklungen ernst nehmen und gegensteuern, desto besser lassen sich die Herausforderungen bew\u00e4ltigen. Die Frage ist nicht, ob Baden-W\u00fcrttemberg f\u00e4llt, sondern wie es landet. Auch diese Zukunft wird nichts weiter als der Schatten vergangener Entscheidungen (oder Vers\u00e4umnisse) gewesen sein.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\"><small><strong> Quellen<\/strong><br \/>\n1. Statistisches Landesamt Baden-W\u00fcrttemberg: Pressemitteilungen zur Geburtenziffer und Bev\u00f6lkerungsentwicklung (2025).<br \/>\n2. SWR Data Lab: Bev\u00f6lkerungsberechnung Baden-W\u00fcrttemberg bis 2040.<br \/>\n3. Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung (BiB).<br \/>\n\u00a9 \u00c6ON-Z e.V. Thinktank. Hinweis: Bei der Recherche und Analyse dieses Beitrags wurde unterst\u00fctzend K\u00fcnstliche Intelligenz eingesetzt. Die redaktionelle Verantwortung f\u00fcr den Inhalt liegt bei der Redaktion. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved. Nachdruck und Weitergabe an Dritte untersagt.<\/small><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Baden-W\u00fcrttemberg erlebt einen tiefgreifenden demografischen Wandel. Die Bev\u00f6lkerungsentwicklung im S\u00fcdweststaat ist gepr\u00e4gt von zwei gegenl\u00e4ufigen Trends: sinkenden Geburtenzahlen und einer rasch alternden Gesellschaft. Diese Ver\u00e4nderungen werden das Zusammenleben, die Infrastruktur und die sozialen Sicherungssysteme in den kommenden Jahrzehnten grundlegend pr\u00e4gen und in Spannung versetzen. 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