{"id":1108036,"date":"2025-11-23T14:56:43","date_gmt":"2025-11-23T13:56:43","guid":{"rendered":"https:\/\/infodienst.info\/?p=1108036"},"modified":"2025-11-23T15:35:57","modified_gmt":"2025-11-23T14:35:57","slug":"es-geht-voran-aber-meistens-abwaerts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infodienst.info\/?p=1108036","title":{"rendered":"Es geht voran \u2013 aber meistens abw\u00e4rts"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Wer versteht noch die herrschende parteipolitische Klasse Deutschlands? Entweder entscheidet sie das Falsche, redet es sch\u00f6n oder wiederholt es in Dauerschleife, nur immer irrer. Oder stellt gleich jede vern\u00fcnftige Arbeit ein \u2026<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Deloitte CFO Survey Herbst 2025: Deutschland verliert an Standortattraktivit\u00e4t<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Herbst-Ausgabe des \u203a<a href=\"https:\/\/www.deloitte.com\/de\/de\/services\/executive-and-board-programs\/research\/cfo-survey.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deloitte CFO Survey 2025<\/a>\u2039 zeigt ein gespaltenes Bild der deutschen Wirtschaft. Zwar steigt der Indexwert f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsaussichten leicht auf +1 Prozent, doch dieser Durchschnitt wird ausschlie\u00dflich von den Dienstleistungssektoren getragen. Im verarbeitenden Gewerbe f\u00e4llt der Index ins Negative: Drei Viertel der Unternehmen (74 %) erwarten keinerlei sp\u00fcrbare Effekte durch das Fiskalpaket der Bundesregierung f\u00fcr Infrastruktur und Verteidigung. Insgesamt rechnen 56 Prozent der befragten 171 Finanzvorst\u00e4nde mit keinem merklichen Impuls, nur 14 Prozent sehen direkte Vorteile. Besonders im Mittelstand herrscht Skepsis \u2013 lediglich 39 Prozent glauben an positive Einfl\u00fcsse, w\u00e4hrend Gro\u00dfunternehmen mit 55 Prozent indirekte Vorteile erwarten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Standortattraktivit\u00e4t Deutschlands hat sich branchen\u00fcbergreifend verschlechtert: 55 Prozent der CFOs bewerten die Rahmenbedingungen schlechter als noch vor zwei Jahren, im Maschinenbau sogar 77 Prozent. Geopolitische Unsicherheiten machen Deutschland nur f\u00fcr 27 Prozent attraktiver. Drastische Folgen zeichnen sich ab: In zwei Jahren wollen nur noch 47 Prozent der Unternehmen (aktuell 85 Prozent) ihr Headquarter hierzulande halten. Im verarbeitenden Gewerbe schrumpft der Produktionsstandort Deutschland von 77 auf 28 Prozent, der Innovationsstandort von 46 auf 24 Prozent. Positiv sticht der Technologiesektor heraus, wo 56 Prozent auch k\u00fcnftig hier innovieren wollen. Der Blick richtet sich zunehmend ins Ausland: 46 Prozent der Automobilunternehmen sehen Indien attraktiver, 40 Prozent des Maschinenbaus votieren f\u00fcr S\u00fcdostasien. \u00bbDie Fiskalpakete allein l\u00f6sen keinen Stimmungsumschwung aus\u00ab, res\u00fcmiert Dr. Alexander B\u00f6rsch, Chef\u00f6konom bei Deloitte. \u00bbUnternehmen treffen Entscheidungen im Gesamtkontext der Standortfaktoren \u2013 der geplante R\u00fcckzug ist ein starkes Warnsignal.\u00ab<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">IHK-Konjunkturumfrage best\u00e4tigt Exportkrise<\/span><\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die <a href=\"https:\/\/www.ihk.de\/stuttgart\/presse\/pm-konjunktur-export-6779898?print=true&amp;printsrc=button\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konjunkturumfrage<\/a> des baden-w\u00fcrttembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) \u2013 Herbst 2025 \u2013 unter knapp 1.230 baden-w\u00fcrttembergischen Industriebetrieben unterstreicht diese Exportkrise. 28 Prozent der Betriebe erwarten r\u00fcckl\u00e4ufige Ausfuhren in den kommenden zw\u00f6lf Monaten, nur 24 Prozent ein Plus. 81 Prozent der s\u00fcdwestdeutschen Industrie sind exportaktiv \u2013 doch das Auslandsgesch\u00e4ft lahmt. F\u00fcr die USA, dem Schl\u00fcsselmarkt, \u00fcberwiegt Skepsis: 45 Prozent prognostizieren sinkende Exporte, trotz leichter Verbesserung von 14 Prozent im Sommer auf 21 Prozent heutiger Optimisten. Handelskonflikte, un\u00fcbersichtliche Zollpolitik und komplexe Verfahren belasten weiter. Auch in der Eurozone (24 % R\u00fcckg\u00e4nge gegen\u00fcber 21 % Zuw\u00e4chse) und China (31 % R\u00fcckg\u00e4nge gegen\u00fcber 22 % Zuw\u00e4chse) dominiert Zur\u00fcckhaltung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Hoffnung keimt in Asien auf: 27 Prozent der Betriebe erwarten steigende Exporte, getrieben von Indien. Dort w\u00e4chst die Wirtschaft 2025 laut IWF \u00fcber sechs Prozent; ein EU-Indien-Freihandelsabkommen k\u00f6nnte neue Chancen er\u00f6ffnen. \u00bbUnsere Unternehmen geben alles, aber sie d\u00fcrfen nicht ausgebremst werden\u00ab, fordert BWIHK-Vizepr\u00e4sident Claus Paal. \u00bbWeniger Vorschriften, verl\u00e4ssliche Energiepreise und starke Handelsabkommen sind essenziell, damit Baden-W\u00fcrttemberg Exportland Nummer eins bleibt.\u00ab Beide Erhebungen signalisieren: Ohne rasche Reformen droht eine Abwanderung von Wertsch\u00f6pfung \u2013 Indien und S\u00fcdostasien gewinnen als Diversifikationsziele an Bedeutung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 8pt; color: #000000;\"><small>\u00a9 \u00c6ON-Z e.V. Thinktank. Hinweis: Bei der Recherche und Analyse dieses Beitrags wurde unterst\u00fctzend K\u00fcnstliche Intelligenz eingesetzt. Die redaktionelle Verantwortung f\u00fcr den Inhalt liegt bei der Redaktion. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved. Nachdruck und Weitergabe an Dritte untersagt.<\/small><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer versteht noch die herrschende parteipolitische Klasse Deutschlands? Entweder entscheidet sie das Falsche, redet es sch\u00f6n oder wiederholt es in Dauerschleife, nur immer irrer. 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